BENX

BEN X

ab 08. Mai 2008 im Kino

Diese Website benötigt den Flashplayer ab Version 8!

Sie besitzen entweder eine ältere Version, oder ihr Browser unterdrückt aktive Inhalte.

Flashplayer aktualisieren

------------------------------------------------------------

Kurzinhalt

Ben (Greg Timmermans) ist anders. Er lebt in seiner eigenen Welt, in der er in seinem liebsten Onlinespiel „Archlord“ Heldentaten besteht. Er spielt es, wann immer er kann und versucht, für die Widrigkeiten des wahren Lebens zu trainieren. Mit seiner Internetgefährtin Scarlite (Laura Verlinden) meistert er alle Herausforderungen und Gefahren, die ihn in der realen Welt überfordern. Der harte Alltag in der Schule ist für den verschlossenen Außenseiter eine tägliche Höllenqual. Immer wieder wird er von seinen Mitschülern gemobbt und tyrannisiert. Ben fasst einen Plan: Er will mit allem Schluss machen. Game Over. Da tritt das Mädchen aus dem Onlinespiel in sein Leben …

Einführung

Manchmal wird gesagt, dass nicht du eine Geschichte findest, sondern die Geschichte dich findet. Das mag in diesem Fall zugetroffen haben. Eines sonnigen Nachmittags in Brüssel wurde ich gefragt, ob ich nicht ein Buch schreiben wolle. „Ein Buch für Jugendliche, die nicht lesen.“, sagten sie. „Wie passend.“, sagte ich. „Denn ich bin ein Autor, der nicht schreibt.“ Etwa zu der Zeit hatte sich ein 17-jähriger Junge von der Gravensteenburg in Gent in den Tod gestürzt. Es stellte sich heraus, dass der Junge eine leichte Form von Autismus hatte. Und dass der Junge virtuell gemobbt und zu Tode gequält wurde. Einige Tage später las ich ein Interview mit der Mutter des Jungen. „Ich werde niemals darüber hinwegkommen.“, sagte sie. Noch in der Nacht begann ich eine Geschichte zu schreiben. Ein Buch, das ihr zwar keinen wirklichen Trost spenden würde, aber ihr doch ein gewisses Maß an Sympathie und Verständnis bieten könnte. Es sollte eine Geschichte über die Pein und Qualen derer sein, die sich nicht selbst wehren können. Ich tippte den Titel: „Niets Was Alles Wat Hij Zei“ (Zu Deutsch: „Nichts war alles, was er sagte“). Aber es musste ein Buch sein, das auch gelesen wurde. Ein packendes Buch. Etwas, das voller Spannung war, mit einem überraschenden Element, eine Art Thriller. Wie ein Film, dachte ich. Jeder mag einen Film. Einige Zeit später traf ich Roel Vanderstukken. Er schlug vor, diese Geschichte zu einem Einpersonenstück für die Bühne zu adaptieren. Wir arbeiteten gemeinsam an dem Monolog und gaben ihm den simplen Titel „Niets“ („Nichts“). Unser Budget war im Grunde auch nichts. Aber dank der Hilfe einer Menge guter Seelen und fantastischer Schauspieler wurde es eine Mischung aus Theater, Fernsehen, Videospiel und sogar Kurzfilm. Alles wird durch die Musik von Praga Khan zusammengehalten. Roel lieferte die Schauspielleistung seines Lebens und es geschah ein kleines Wunder. Erst nach einer Rekorde brechenden Anzahl von fast 250 ausverkauften Vorstellungen nahm er seine letzten Standing Ovations entgegen. Und als ob das nicht genug für einen Tagtraum wäre, wurde mir danach die Möglichkeit gegeben, meinen ersten Film zu drehen. Mit niemand geringerem als der führenden Filmproduktionsfirma in Belgien: MMG. Und einem absoluten Dreamteam von erfahrenen Filmprofis auf der einen Seite und auf der anderen einer fast kompletten Riege großartiger Schauspieler, die bereits bei der Bühnenversion dabei waren. Mit der Ausnahme von Roel, der leider für die Rolle mittlerweile zu „alt“ war. Während des Castings entdeckten wir zwei Supertalente, die sicher viele Jahre lang in der flämischen Filmbranche arbeiten werden: der fantastische Greg Timmermans und die zauberhafte Laura Verlinden. Zur Besetzung gehören einige meiner Lieblingsschauspieler: Titus De Voogdt, Johan Heldenbergh und Tania Van de Sanden, sogar Pol Goossen wollte dabei sein. Im Alter von 23 Jahren interviewte ich einen meiner größten Kinohelden, Jim Jarmusch, und er gab mir eine Lebensweisheit, die mehr oder weniger zu meinem Lebensmotto wurde: ‘If you don’t know where you’re going, it’s a lot harder to get lost.’ Ich habe nie offen zu träumen gewagt, dass ich einmal selbst Filme drehe, auch wenn es immer mein heimlicher Wunsch war und ich mein ganzes Leben auf dieses Ziel hingearbeitet habe. Doch plötzlich findet man eine Geschichte. Oder die Geschichte findet dich. Man sagt, ein Filmkritiker ist jemand, der den Weg kennt, aber nicht weiß, wie man Auto fährt. Es war für mich ein echter Kick, endlich die Gelegenheit zu bekommen, das Auto zu fahren. Ich bin all denen auf ewig dankbar, die es mir beigebracht und mir dabei geholfen haben zu fahren. Es war eine Fahrt, die ich niemals vergessen werde. Jetzt kann ich nur noch mit meinem ganzen Herzen hoffen, dass das Publikum Bens Reise auf die gleiche Weise erleben wird.

BEN X - Eine wahre Geschichte

BEN X ist die fesselnde und bewegende Geschichte eines jungen Mannes und seiner besonderen Freundschaft zu einem Mädchen, dem er in seinem liebsten Onlinespiel begegnet. Es ist die Geschichte von einer Mutter und einem Vater, die bereit sind, nichts unversucht zu lassen, um ihr Kind vor einer grausamen Außenwelt zu schützen. BEN X zieht uns in eine faszinierende Welt und behandelt dabei einige hochaktuelle Themen wie Mobbing, Selbstmord unter Jugendlichen, Drogen, Isolation, das Gefühl, nicht verstanden zu werden, Scheidung, Anderssein, Aggression und die Probleme derer, die nicht ganz in die gesellschaftlichen Normen passen.

Regisseur - Nic Balthazar

Nic Balthazar wurde 1964 im belgischen Gent geboren. Für Nic Balthazar war es immer eine Herausforderung, so viele Facetten des Lebens wie möglich zu erforschen. Als Nachwuchsschauspieler trat er in den Kindermusicals von Eva Bal sogar am Broadway auf. Danach studierte er Literatur- und Theaterwissenschaften an der Universität von Gent und wurde bereits mit 21 Jahren Theaterkritiker. Er arbeitete zunächst für die Tageszeitung „De Morgen“ und später für die Radiostationen Radio 1 und Studio Brussel, wo er schließlich ein respektierter und angesehener Filmkritiker wurde. Er persönlich zieht den Begriff „Filmfan“ vor, den er auch als Titel seiner Filmsendung wählte, die er zehn Jahre lang jeden Mittwochabend im belgischen Fernsehen präsentierte. In der Fernsehbranche verbrachte er fast 20 Jahre, wo er für die Sendergruppe VRT hauptsächlich Kultursendungen produzierte und moderierte, darunter die Talkshow „Leuven Centraal“ sowie Game Shows, Verbrauchersendungen, Klassiksendungen und besonders Reisemagazine wie „Trendspotting“ für den Sender Canvas oder „Vlaanderen Vakantieland“ für den Kanal Eén. Während dieser Zeit in der Fernsehbranche nahm er schließlich auch hinter der Kamera Platz und lernte das Regiehandwerk. Alles fügte sich im Jahr 2002, als er das erfolgreiche Jugendbuch „Niets was alles wat hij zei“ („Nichts war alles, was er sagte“) schrieb, von dem er daraufhin eine Bühnenversion verfasste und mit Roel Vanderstukken in der Hauptrolle auch selbst inszenierte. Ohne einen Cent an Fördermitteln wurde aus „Niets“ eine Multimedia-Aufführung mit Musik von Praga Khan sowie ein siebenminütiger Kurzfilm. Das Stück erwies sich als überwältigender Erfolg mit über 250 ausverkauften Vorstellungen und wurde von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeiert. BEN X ist Nic Balthazars Kinodebüt.

Cast

BEN » Greg Timmermans
SCARLITE » Laura Verlinden
BENS MUTTER » Marijke Pinoy
BENS VATER » Pol Goossen
BOGAERT » Titus De Voogdt
DESMET » Maarten Claeyssens
METALLARBEITSLEHRER » Jakob Beks
COPPOLA » Gilles De Schryver
PSYCHIATER » Peter De Graef
SCHULDIREKTOR » Ron Cornet
MAAIKE » An Van Gijsegem
SABINE » Tania Van der Sanden
JONAS » César De Sutter
RELIGIONSLEHRER » Johan Heldenbergh
PFERDETRAINER » Wim Vandekeybus

Crew

KAMERA » Lou Berghmans
MUSIK » Praga Khan
SCHNITT » Phillippe Ravoet
TON » Peter Flamman & Wart Wamsteker
SZENENBILD » Kurt Loyens
KOSTÜM » Heleen Heintjes
MASKE » Esther de Goey
TONSCHNITT » Coen Gravendaal
BESETZUNG » Gunter Schmid
KOPRODUZENTEN » Michiel de Rooij, Sabine Veenendaal & Burny Bos (BosBros.), Winnie Enghien (één)
AUSFÜHRENDE PRODUZENTEN » Guido Dekeyser & Peter Lories
PRODUZENTEN » Peter Bouckaert & Erwin Provoost